Anschrift
Kappelberg 1
86150 Augsburg
Siehe auch
Wie wird man ein gutes Team?
Podiumsdiskussion angereichert und "auf den Kopf gestellt " vom Improtheater
Do.
10.04.25
19:00
Haus Sankt Ulrich
KEB im Bistum Augsburg
Jede Beziehung (Partnerschaft, Familie, Freunde oder im Beruf) erfordert, dass wir uns auf andere Menschen einlassen, auf sie zugehen und mit ihnen einen gemeinsamen Weg finden. Die Experten unserer Podiumsdiskussion wissen, was es braucht, um zu einem „guten Team“ zu finden. Sie müssen in ihrem Aufgabengebiet zum Teil sehr unterschiedliche Interessen und Ansichten bündeln und für Ausgleich sorgen, um gute Zukunftswege zu finden.
Von dieser Erfahrung können auch Paare, Familien und alleinlebende Menschen profitieren, um daraus für ihre Beziehungen zu lernen. Ziel sind gelingende Beziehungen – ein wichtiger Baustein zum Grundbedürfnis der Zugehörigkeit.
Stefan Trapp und Helga Schuster von Spieltrieb96 umrahmen die Diskussion mit humorvollen Spots.
In Zusammenarbeit mit: Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, Augsburg
Von dieser Erfahrung können auch Paare, Familien und alleinlebende Menschen profitieren, um daraus für ihre Beziehungen zu lernen. Ziel sind gelingende Beziehungen – ein wichtiger Baustein zum Grundbedürfnis der Zugehörigkeit.
Stefan Trapp und Helga Schuster von Spieltrieb96 umrahmen die Diskussion mit humorvollen Spots.
In Zusammenarbeit mit: Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, Augsburg
"Es ist vollbracht." Und er neigte das Haupt und übergab den Geist. (Joh. 19,30)
Jesu Sterben nach dem Evangelisten Johannes
Fr.
11.04.25
16:00
Haus Sankt Ulrich
Akademisches Forum
Studiennachmittag zur Einstimmung auf die Karwoche im Haus Sankt Ulrich, Augsburg
Referent: Prof. Dr. Franz Sedlmeier, Augsburg
Moderation: Dr. Robert Schmucker
Referent: Prof. Dr. Franz Sedlmeier, Augsburg
Moderation: Dr. Robert Schmucker
Schreiben gegen das Vergessen
Hilde Domin - Mascha Kaléko
Do.
24.04.25
18:30
Haus Sankt Ulrich
Akademisches Forum
Mascha Kaléko und Hilde Domin wurden in den Jahren der NS-Diktatur als Jüdinnen verfolgt. Beiden gelang die Flucht. Kaléko war zu diesem Zeitpunkt bereits eine erfolgreiche Dichterin: 1938 konnte der Shootingstar der Berliner Künstlerszene in die USA emigrieren. Die zwei Jahre jüngere Hilde Domin ging schon 1932 - zunächst als Studentin - nach Italien und war weitsichtig genug, nicht zurückzukehren. Sie wurde unter dem Eindruck des Exils zur Dichterin.
Geschrieben haben beide überwiegend auf Deutsch und wurden und werden in Deutschland gelesen. Beide kehrten nur zögerlich und mit zwiespältigen Gefühlen in das Land, aus dem sie vertrieben worden waren, zurück: Kaléko nicht endgültig, aber immer wieder; Domin dauerhaft. Beiden ist es gelungen - trotz teilweise für ihr Publikum unbequemen Themen - eine bis heute ungewöhnlich große und treue Leserschaft zu gewinnen.
Über die Leben und Werke der beiden Dichterinnen und ihren Umgang mit der deutschen Geschichte spricht die Literaturwissenschaftlerin und Historikerin Nikola Herweg.
PROGRAMM
18.30 Uhr Begrüßung und Einführung
18.40 Uhr Dr. Nikola Herweg: „Sei klug und halte dich an Wunder.“
Mascha Kaléko schreibt gegen die Angst an
19.25 Uhr Möglichkeit für Rückfragen
19.30 Uhr Pause
19.45 Uhr Dr. Nikola Herweg: „Vertrauen, dieses schwerste ABC.“
Hilde Domin schreibt gegen das eigene Unbehagen
20.30 Uhr Austausch und Gespräch
21.00 Uhr Ende der Veranstaltung
REFERENTIN
Dr. Nikola Herweg
Studium der neuen deutschen Literatur, Philosophie und Geschichte in Gießen, Lodz, Barcelona und Jerusalem. Promotion an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Nikola Herweg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Literaturarchiv Marbach und leitet das Helen und Kurt Wolff-Archiv für Exilliteratur. Sie forscht zur deutschsprachigen Literatur und zur Geschichte der Neuzeit.
MODERATION
Dr. Robert Schmucker
KOSTEN
Eintritt 6,00 € / Schüler und Studierende frei
Geschrieben haben beide überwiegend auf Deutsch und wurden und werden in Deutschland gelesen. Beide kehrten nur zögerlich und mit zwiespältigen Gefühlen in das Land, aus dem sie vertrieben worden waren, zurück: Kaléko nicht endgültig, aber immer wieder; Domin dauerhaft. Beiden ist es gelungen - trotz teilweise für ihr Publikum unbequemen Themen - eine bis heute ungewöhnlich große und treue Leserschaft zu gewinnen.
Über die Leben und Werke der beiden Dichterinnen und ihren Umgang mit der deutschen Geschichte spricht die Literaturwissenschaftlerin und Historikerin Nikola Herweg.
PROGRAMM
18.30 Uhr Begrüßung und Einführung
18.40 Uhr Dr. Nikola Herweg: „Sei klug und halte dich an Wunder.“
Mascha Kaléko schreibt gegen die Angst an
19.25 Uhr Möglichkeit für Rückfragen
19.30 Uhr Pause
19.45 Uhr Dr. Nikola Herweg: „Vertrauen, dieses schwerste ABC.“
Hilde Domin schreibt gegen das eigene Unbehagen
20.30 Uhr Austausch und Gespräch
21.00 Uhr Ende der Veranstaltung
REFERENTIN
Dr. Nikola Herweg
Studium der neuen deutschen Literatur, Philosophie und Geschichte in Gießen, Lodz, Barcelona und Jerusalem. Promotion an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Nikola Herweg ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Literaturarchiv Marbach und leitet das Helen und Kurt Wolff-Archiv für Exilliteratur. Sie forscht zur deutschsprachigen Literatur und zur Geschichte der Neuzeit.
MODERATION
Dr. Robert Schmucker
KOSTEN
Eintritt 6,00 € / Schüler und Studierende frei
Das Herz in der Bibel
Vielfältiges Beziehungsorgan und Mitte des Menschen
Di.
06.05.25
19:30
Haus Sankt Ulrich
KEB im Bistum Augsburg
Biblisch gesehen handelt es sich beim Herzen um ein äußerst vielschichtiges Organ. Es ist nicht nur Ort von Emotionen, sondern auch Sitz von Denken und Urteilen, von Planen und Wollen. So kann das Herz in vielen Texten regelrecht als Mitte, als inneres Zentrum des Menschen erscheinen. Im Herzen steuert der Mensch nach biblischer Auffassung seine vielfältigen Außenbeziehungen: zu Gott, aber auch zu anderen Menschen, wobei diese menschlichen Beziehungen in der ganzen Vielfalt ihrer sozialen Bezüge in den Blick geraten.
150 Jahre Thomas Mann - Erbe und Auftrag
Der Nobelpreisträger und seine Liebe zu Augsburg
Di.
13.05.25
18:30
Haus Sankt Ulrich
Akademisches Forum
Vortrag, Gespräch mit Bestsellerautor Hans Pleschinski und Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Koopmann und Lesung im Haus Sankt Ulrich, Augsburg. Grußwort von Jürgen Enninger.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit auxlitera:https://auxlitera.de/
"Ich nun gehöre zu den Einwohnern der Hauptstadt, die es einen der - übrigens zahlreichen - Vorzüge Münchens - und nicht ihren geringsten - heißen, dass Augsburg so nahe liegt."
Thomas Mann und Augsburg bekommt man zunächst in keinen engen Bezug. Seine Beziehung zur Stadt ist in Augsburg fast in Vergessenheit ist geraten. Der Kulturreferent der Stadt Augsburg, Jürgen Enninger, wird die Veranstaltung anläßlich des 150sten Geburtstags Thomas Manns mit einem Grußwort würdigen. Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Koopmann, "der letzte Thomas Mann Forscher der alten Garde" und Augsburger Germanist, reflektiert über die Aktualität des Werks des "Zauberers". Im Gespräch mit dem hochgeehrten Bestsellerautor Hans Pleschinski, dessen Werk "Königsallee" feinfühlig und pointiert Thomas Mann nahe bringt, wechselt die Perspektive zur literarischen Reflexion. Pleschinski berichtet von seinen Recherchen, die einen bisher unbekannten und bis heute unedierten Briefwechsel mit Thomas Mann zu Tage gebracht haben-ein Ergebnis, das angesichts der umfassenden Forschungen über die Person Thomas Manns seit Jahrzehnten schier unglaublich anmutet. Der Bayerische Kulturpreisträger 2024 Hans Pleschinski wird Schlüsselszenen aus "Königsallee" zu Gehör bringen.
Thomas Manns Wirkung scheint ungebrochen. 70 Jahre nach seinem Tod kann die Zeit seinem Werk offensichtlich nichts anhaben, fast täglich erscheinen neue Arbeiten über ihn. Was kann uns dieses Werk heute noch lehren?
In der Geschichte wiederholt sich nichts. Aber sie es ist das einzige, aus der wir lernen können. Thomas Mann war in die Politik seiner Jahre tief verstrickt, wurde erst spät zum Befürworter der Republik und zum eloquenten Verteidiger der Demokratie – auch in den USA. Seine Waffe: die Sprache. Im Zauberberg fand er eine Antwort auf die Katastrophe des Ersten Weltkriegs, die einzigartige Geschichte von Joseph und seine Brüder gab Hoffnung in der dunkelsten Zeit des 20. Jahrhunderts. Lotte in Weimar war nicht nur eine Huldigung an Goethe, sondern auch ein Roman über Menschlichkeit, gespiegelt aus der Exilsituation des Autors. Die Katastrophe der Nazizeit findet in Doktor Faustus, dieser Geschichte der deutschen Innerlichkeit, ihre erzählerische Präsenz. Am Ende gab es dort allem Untergang zum Trotz »das Licht der Hoffnung«. (Helmut Koopmann)
Thomas Manns Texte sind ein fortwährender Appell, human zu empfinden und sich zivil zu verhalten. Schon seine Sprache ist ein Akt des Widerstands gegen Verrohung. (Hans Pleschinski)
Programm
18.30 Uhr Einführung und Recherchen zu Thomas Manns Beziehung zu Augsburg
Frederic-Joachim Kaminski
18.45 Uhr Grußwort des Kulturreferenten der Stadt Augsburg Jürgen Enninger
18.55 Uhr Thomas Mann – aktueller denn je? - Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Koopmann
19.30 Uhr Literarische Reflexion - Bestsellerautor Hans Pleschinski im Gespräch mit Helmut Koopmann
ca. 20.00 Uhr Rückfragen und Diskussion
20.10 Uhr Pause
20.20 Uhr Lesung von Hans Pleschinski aus seinem Werk über Thomas Mann "Königsallee"
21.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Moderation: Frederic-Joachim Kaminski
Referenten: Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Koopmann
Hans Pleschinski
Eine Veranstaltung in Kooperation mit auxlitera:https://auxlitera.de/
"Ich nun gehöre zu den Einwohnern der Hauptstadt, die es einen der - übrigens zahlreichen - Vorzüge Münchens - und nicht ihren geringsten - heißen, dass Augsburg so nahe liegt."
Thomas Mann und Augsburg bekommt man zunächst in keinen engen Bezug. Seine Beziehung zur Stadt ist in Augsburg fast in Vergessenheit ist geraten. Der Kulturreferent der Stadt Augsburg, Jürgen Enninger, wird die Veranstaltung anläßlich des 150sten Geburtstags Thomas Manns mit einem Grußwort würdigen. Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Koopmann, "der letzte Thomas Mann Forscher der alten Garde" und Augsburger Germanist, reflektiert über die Aktualität des Werks des "Zauberers". Im Gespräch mit dem hochgeehrten Bestsellerautor Hans Pleschinski, dessen Werk "Königsallee" feinfühlig und pointiert Thomas Mann nahe bringt, wechselt die Perspektive zur literarischen Reflexion. Pleschinski berichtet von seinen Recherchen, die einen bisher unbekannten und bis heute unedierten Briefwechsel mit Thomas Mann zu Tage gebracht haben-ein Ergebnis, das angesichts der umfassenden Forschungen über die Person Thomas Manns seit Jahrzehnten schier unglaublich anmutet. Der Bayerische Kulturpreisträger 2024 Hans Pleschinski wird Schlüsselszenen aus "Königsallee" zu Gehör bringen.
Thomas Manns Wirkung scheint ungebrochen. 70 Jahre nach seinem Tod kann die Zeit seinem Werk offensichtlich nichts anhaben, fast täglich erscheinen neue Arbeiten über ihn. Was kann uns dieses Werk heute noch lehren?
In der Geschichte wiederholt sich nichts. Aber sie es ist das einzige, aus der wir lernen können. Thomas Mann war in die Politik seiner Jahre tief verstrickt, wurde erst spät zum Befürworter der Republik und zum eloquenten Verteidiger der Demokratie – auch in den USA. Seine Waffe: die Sprache. Im Zauberberg fand er eine Antwort auf die Katastrophe des Ersten Weltkriegs, die einzigartige Geschichte von Joseph und seine Brüder gab Hoffnung in der dunkelsten Zeit des 20. Jahrhunderts. Lotte in Weimar war nicht nur eine Huldigung an Goethe, sondern auch ein Roman über Menschlichkeit, gespiegelt aus der Exilsituation des Autors. Die Katastrophe der Nazizeit findet in Doktor Faustus, dieser Geschichte der deutschen Innerlichkeit, ihre erzählerische Präsenz. Am Ende gab es dort allem Untergang zum Trotz »das Licht der Hoffnung«. (Helmut Koopmann)
Thomas Manns Texte sind ein fortwährender Appell, human zu empfinden und sich zivil zu verhalten. Schon seine Sprache ist ein Akt des Widerstands gegen Verrohung. (Hans Pleschinski)
Programm
18.30 Uhr Einführung und Recherchen zu Thomas Manns Beziehung zu Augsburg
Frederic-Joachim Kaminski
18.45 Uhr Grußwort des Kulturreferenten der Stadt Augsburg Jürgen Enninger
18.55 Uhr Thomas Mann – aktueller denn je? - Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Koopmann
19.30 Uhr Literarische Reflexion - Bestsellerautor Hans Pleschinski im Gespräch mit Helmut Koopmann
ca. 20.00 Uhr Rückfragen und Diskussion
20.10 Uhr Pause
20.20 Uhr Lesung von Hans Pleschinski aus seinem Werk über Thomas Mann "Königsallee"
21.00 Uhr Ende der Veranstaltung
Moderation: Frederic-Joachim Kaminski
Referenten: Prof. Dr. Dr. h.c. Helmut Koopmann
Hans Pleschinski
Do.
15.05.25
19:30
Haus Sankt Ulrich
KEB im Bistum Augsburg
Trösten ist eine Kunst, die Feingefühl, Empathie und Achtsamkeit erfordert. Doch wie findet man den richtigen Ton, um einem Menschen in seiner Trauer oder Not beizustehen? Trost ist nicht nur im Gesagten zu finden, sondern auch in der Art und Weise, wie wir mit anderen Menschen umgehen – eine Haltung.
Trotz all unserer Bemühungen gibt es Grenzen, die wir beim Trösten respektieren müssen. Thematisiert wird auch der feine Unterschied zwischen echter Unterstützung und „Vertröstung“, damit Trost nicht zur hohlen Phrase wird, die mehr verletzt als heilt.
In Zusammenarbeit mit: Evangelisches Forum Annahof
Trotz all unserer Bemühungen gibt es Grenzen, die wir beim Trösten respektieren müssen. Thematisiert wird auch der feine Unterschied zwischen echter Unterstützung und „Vertröstung“, damit Trost nicht zur hohlen Phrase wird, die mehr verletzt als heilt.
In Zusammenarbeit mit: Evangelisches Forum Annahof
Menschenaffe Udo und die Evolution
Forschungsergebnisse zum Sensationsfund aus Pforzen im Ostallgäu
Do.
22.05.25
18:30
Haus Sankt Ulrich
Akademisches Forum
Das Team aus Paläoanthropologen um Professorin Madelaine Böhme hatte zwischen 2015 und 2018 bei Grabungen in einem ehemaligen Bachlauf in der Tongrube „Hammerschmiede“ bei Pforzen im Allgäu die versteinerten Fossilien dieser bislang unbekannten Primatenart entdeckt. Nun liegen die Forschungsergebnisse vor.
Danuvius Guggenmosi, genannt „Udo“, ist mit 11,65 Millionen Jahren der älteste bisher gefundene aufrechtgehende Menschenaffe. Udo war gut einen Meter groß. Der Brustkorb war flach und breit, die Lendenwirbelsäule verlängert, wodurch Danuvius effektiv seinen Körperschwerpunkt über der gestreckten Hüfte und den Knien halten konnte. Die Knochen zeigen mehrere Schlüsselmerkmale, die auf Zweibeinigkeit schließen lassen, wie zum Beispiel eine physiologische X-Stellung der Beine. Danuvius konnte auf zwei Beinen gehen, aber auch klettern wie ein Menschenaffe.
REFERENTIN
Prof. Dr. Madelaine Böhme, Universität Tübingen
MODERATION
Dr. Robert Schmucker
KOSTEN
Eintritt 6,00 € / Schüler und Studierende frei
Danuvius Guggenmosi, genannt „Udo“, ist mit 11,65 Millionen Jahren der älteste bisher gefundene aufrechtgehende Menschenaffe. Udo war gut einen Meter groß. Der Brustkorb war flach und breit, die Lendenwirbelsäule verlängert, wodurch Danuvius effektiv seinen Körperschwerpunkt über der gestreckten Hüfte und den Knien halten konnte. Die Knochen zeigen mehrere Schlüsselmerkmale, die auf Zweibeinigkeit schließen lassen, wie zum Beispiel eine physiologische X-Stellung der Beine. Danuvius konnte auf zwei Beinen gehen, aber auch klettern wie ein Menschenaffe.
REFERENTIN
Prof. Dr. Madelaine Böhme, Universität Tübingen
MODERATION
Dr. Robert Schmucker
KOSTEN
Eintritt 6,00 € / Schüler und Studierende frei
Zufriedene Genügsamkeit
Impulse zu einem zentralen Anliegen von Papst Franziskus
Fr.
23.05.25
19:00
Haus Sankt Ulrich
KEB im Bistum Augsburg
Vor zehn Jahren, am 24. Mai 2015, wurde die Enzyklika Laudato si' veröffentlicht. Ein zentrales Anliegen von Papst Franziskus lautet: Wie können wir mit einem genügsamen Lebensstil zum Erhalt unseres Gemeinsamen Hauses beitragen?
An diesem Abend wollen wir darüber nachdenken und die eigene Perspektive weiten. Nach drei Statements laden wir zu Austausch und Diskussion ein.
Anmeldung unter:
kirche.umwelt@bistum-augsburg.de
In Zusammenarbeit mit: Abteilung Weltkirche, Stabsstelle Klimaschutz und Fachbereich Kirche und Umwelt, Bistum Augsburg
An diesem Abend wollen wir darüber nachdenken und die eigene Perspektive weiten. Nach drei Statements laden wir zu Austausch und Diskussion ein.
Anmeldung unter:
kirche.umwelt@bistum-augsburg.de
In Zusammenarbeit mit: Abteilung Weltkirche, Stabsstelle Klimaschutz und Fachbereich Kirche und Umwelt, Bistum Augsburg
1700 Jahre Konzil von Nizäa
Synodalität in der Alten Kirche und die Fernwirkungen der Konzilslehre
Do.
05.06.25
18:30
Haus Sankt Ulrich
Akademisches Forum
1700 Jahre Konzil von Nizäa würdigt das Akademische Forum als besonderen Beitrag zum Heiligen Jahr 2025 mit Vorträgen von Frau Prof. Dr. Riedl und Prof. Dr. Matthias Simperl, die sich Erstere im Rahmen Ihrer Habilitationsschrift, Zweiter im Doktoratsstudium intensiv mit dem Konzil auseinandergesetzt haben. Das Große Glaubensbekenntnis wird in der orthodoxen Liturgie auf Griechisch gesungen und als ökumenisches Zeichen auch am Abend zu Gehör gebracht.
Das Große Glaubensbekenntnis oder Glaubensbekenntnis von Nizäa und Konstantinopel geht zum großen Teil auf das Erste Konzil von Nizäa zurück. Kaiser Konstantin der Große berief das Konzil 325 in seinem Sommersitz in Nizäa, dem heutigen Iznik in der Türkei ein. Ziel war die krisenhafte Situation innerhalb der Kirche, die durch die christologischen Lehren des Priesters Arius entstanden war, in der Gemeinschaft der Bischöfe zu lösen. Dabei geht und ging es um nicht weniger als die Frage: Wer ist dieser Jesus Christus, an den die Gemeinschaft der Kirche glaubt, was macht ihn aus? Auf das gefundene, gemeinsame Bekenntnis können sich bis heute die allermeisten christlichen Kirchen verbindlich einigen. Das macht seinen ökumenischen, der Einheit unter den Christen verpflichteten Wert aus. Der formulierte Inhalt stellt den Glauben der Gemeinschaft der Kirche in einer sprachlich möglichst verständlichen Form dar und stiftet so dem Einzelnen in der Gemeinschaft Identität als Christin und Christ. Die Herausforderung diese Lehre zu verstehen und im Leben der Kirche umzusetzen stellt sich seit damals jeder Generation.
Das Erste Konzil von Nizäa konnte einberufen werden, da in der Alten Kirche, also ungefähr im ersten halben Jahrtausend der Kirchengeschichte, die Synodalität eine gut geübte Praxis war. Eine zeitgemäße Synodalität soll nach dem Willen der Weltsynodenversammlung und Papst Franziskus wieder zur Lebensform der Weltkirche werden.
Nizäa begegnet heute auch noch in anderen Formen: So war der Heilige Bischof Nikolaus Teilnehmer des Konzils und nahm schlagkräftig an seinem Verlauf teil. Auch der Hymnus „Komm, du Heiland aller Welt“/ Veni redemptor gentium des Hl. Ambrosius von Mailand geht mittelbar auf das Konzilsgeschehen zurück und begleitet bis heute Christen aller Konfessionen besonders in der Weihnachtszeit.
Nizäa 325 - oder: handfeste Synodalität
Die Synode von Nizäa 325 gilt als das erste ökumenische Konzil der Christenheit. Ein Blick auf die historischen Ereignisse zeigt, dass das Synodengeschehen von einer Vielzahl von Konflikten und höchst unterschiedlichen Akteursinteressen bestimmt war. Der Vortrag thematisiert die Vorgeschichte dieser Konflikte genauso wie Lösungsstrategien und nimmt schließlich in den Blick, wie Teilnehmer rückblickend Ablauf und Ergebnisse der Synode bewerteten. Dabei zeigt sich: Eine einheitliche Wahrnehmung gibt es nicht, zur Erfolgsgeschichte wurde die Synode erst mit dem Abstand einiger Jahrzehnte. (Matthias Simperl)
Das Große Glaubensbekenntnis oder Glaubensbekenntnis von Nizäa und Konstantinopel geht zum großen Teil auf das Erste Konzil von Nizäa zurück. Kaiser Konstantin der Große berief das Konzil 325 in seinem Sommersitz in Nizäa, dem heutigen Iznik in der Türkei ein. Ziel war die krisenhafte Situation innerhalb der Kirche, die durch die christologischen Lehren des Priesters Arius entstanden war, in der Gemeinschaft der Bischöfe zu lösen. Dabei geht und ging es um nicht weniger als die Frage: Wer ist dieser Jesus Christus, an den die Gemeinschaft der Kirche glaubt, was macht ihn aus? Auf das gefundene, gemeinsame Bekenntnis können sich bis heute die allermeisten christlichen Kirchen verbindlich einigen. Das macht seinen ökumenischen, der Einheit unter den Christen verpflichteten Wert aus. Der formulierte Inhalt stellt den Glauben der Gemeinschaft der Kirche in einer sprachlich möglichst verständlichen Form dar und stiftet so dem Einzelnen in der Gemeinschaft Identität als Christin und Christ. Die Herausforderung diese Lehre zu verstehen und im Leben der Kirche umzusetzen stellt sich seit damals jeder Generation.
Das Erste Konzil von Nizäa konnte einberufen werden, da in der Alten Kirche, also ungefähr im ersten halben Jahrtausend der Kirchengeschichte, die Synodalität eine gut geübte Praxis war. Eine zeitgemäße Synodalität soll nach dem Willen der Weltsynodenversammlung und Papst Franziskus wieder zur Lebensform der Weltkirche werden.
Nizäa begegnet heute auch noch in anderen Formen: So war der Heilige Bischof Nikolaus Teilnehmer des Konzils und nahm schlagkräftig an seinem Verlauf teil. Auch der Hymnus „Komm, du Heiland aller Welt“/ Veni redemptor gentium des Hl. Ambrosius von Mailand geht mittelbar auf das Konzilsgeschehen zurück und begleitet bis heute Christen aller Konfessionen besonders in der Weihnachtszeit.
Nizäa 325 - oder: handfeste Synodalität
Die Synode von Nizäa 325 gilt als das erste ökumenische Konzil der Christenheit. Ein Blick auf die historischen Ereignisse zeigt, dass das Synodengeschehen von einer Vielzahl von Konflikten und höchst unterschiedlichen Akteursinteressen bestimmt war. Der Vortrag thematisiert die Vorgeschichte dieser Konflikte genauso wie Lösungsstrategien und nimmt schließlich in den Blick, wie Teilnehmer rückblickend Ablauf und Ergebnisse der Synode bewerteten. Dabei zeigt sich: Eine einheitliche Wahrnehmung gibt es nicht, zur Erfolgsgeschichte wurde die Synode erst mit dem Abstand einiger Jahrzehnte. (Matthias Simperl)
Die Feier der Heiligen Jahre in Rom
Kunstwerke, Brauchtum und Anekdoten zu den Jubeljahren.
Do.
26.06.25
18:30
Haus Sankt Ulrich
Akademisches Forum
Als Johann Wolfgang von Goethe zu Peter und Paul die illuminierte Fassade der Petersbasilika sah, notierte er diesen Ausruf. Die Begeisterung Goethes nimmt die unerwarteten und aktuellen Perspektiven der Vorträge des Abends zweier ausgewiesener Romkenner vorweg: Prof. Dr. Manuela Annibali, die als Mitarbeiterin des Vatikan die kulturelle und religiöse Erforschung der Heiligen Jahre als Schwerpunkt hat, sowie Dr. Thomas Kieslinger, der für das römische Institut der Görres-Gesellschaft im Vatikan tätig war.
Eine historische Reflexion hilft die Gegenwart besser zu verstehen, während aktuelle Forschungsergebnisse auch kundigen Rombesuchern Neues bieten.
(K)ein Grund zu Jubeln?
Begangene und nicht begangene Jubeljahre
Im Jahre 1300 fand unter Papst Bonifaz VIII. das erste Heilige Jahr (Jubeljahr) statt. Alle 100 Jahre sollte eine solches Fest, an dem vollkommener Ablass gewonnen werden kann, abgehalten werden. Sukzessive wurde die Zeitspanne zwischen den Heiligen Jahren verkürzt, bis Papst Paul II. 1470 schließlich festlegte, dass alle 25 Jahre ein Jubeljahr stattfinden soll. Bis ins 18. Jahrhundert konnte dieser Rhythmus beibehalten werden, doch mit Beginn des 19. Jahrhunderts mussten immer wieder Heilige Jahre ausfallen. Was waren die Gründe dafür und wie muss man sich ein nicht begangenes Heiliges Jahr vorstellen? Wie reagierten die Gläubigen? Und welche Rolle spielten die sogenannten außerordentlichen Heiligen Jahre, die anlässlich besonderer Ereignisse begangen wurden?
Wie ein Jubeljahr gefeiert wird sagt bis heute viel über das Selbstverständnis der Weltkirche und ihr Verhältnis „zur Welt“ aus. So dient der Vortrag auch einem besseren Verständnis der katholischen Kirche in der Gegenwart.
Zum Grab des Fischers
Auch die Pilgerfahrt zum Petersdom im Heiligen Jahr 2025 folgt einer jahrhundertealten, treu bewahrten Tradition. Der Vortrag zeichnet einige Stationen und Gebräuche dieser Pilgerschaft nach und stellt sie in den Kontext von Glaube, Kunst, Forschung und Geschichte:
Vom Obelisken auf dem Petersplatz, der ein historischer Zeuge des Martyriums Petri ist, durch die Heilige Pforte über die Bronzestatue des Apostelfürsten hin zum Grab des Fischers, das von dem majestätischen, kürzlich restaurierten Baldachin Berninis geschützt wird.
Das Petrusgrab birgt eine faszinierende archäologische Entdeckung, die zusammen mit anderen wissenschaftlichen Forschungen, die auf das Heilige Jahr 2025 durchgeführt wurden, präsentiert wird.
Eine Überraschung ist der besondere Bezug zur Stadt Augsburg im Zusammenhang mit der allerersten Öffnung der Heiligen Pforte in der Vatikanbasilika.
Eine historische Reflexion hilft die Gegenwart besser zu verstehen, während aktuelle Forschungsergebnisse auch kundigen Rombesuchern Neues bieten.
(K)ein Grund zu Jubeln?
Begangene und nicht begangene Jubeljahre
Im Jahre 1300 fand unter Papst Bonifaz VIII. das erste Heilige Jahr (Jubeljahr) statt. Alle 100 Jahre sollte eine solches Fest, an dem vollkommener Ablass gewonnen werden kann, abgehalten werden. Sukzessive wurde die Zeitspanne zwischen den Heiligen Jahren verkürzt, bis Papst Paul II. 1470 schließlich festlegte, dass alle 25 Jahre ein Jubeljahr stattfinden soll. Bis ins 18. Jahrhundert konnte dieser Rhythmus beibehalten werden, doch mit Beginn des 19. Jahrhunderts mussten immer wieder Heilige Jahre ausfallen. Was waren die Gründe dafür und wie muss man sich ein nicht begangenes Heiliges Jahr vorstellen? Wie reagierten die Gläubigen? Und welche Rolle spielten die sogenannten außerordentlichen Heiligen Jahre, die anlässlich besonderer Ereignisse begangen wurden?
Wie ein Jubeljahr gefeiert wird sagt bis heute viel über das Selbstverständnis der Weltkirche und ihr Verhältnis „zur Welt“ aus. So dient der Vortrag auch einem besseren Verständnis der katholischen Kirche in der Gegenwart.
Zum Grab des Fischers
Auch die Pilgerfahrt zum Petersdom im Heiligen Jahr 2025 folgt einer jahrhundertealten, treu bewahrten Tradition. Der Vortrag zeichnet einige Stationen und Gebräuche dieser Pilgerschaft nach und stellt sie in den Kontext von Glaube, Kunst, Forschung und Geschichte:
Vom Obelisken auf dem Petersplatz, der ein historischer Zeuge des Martyriums Petri ist, durch die Heilige Pforte über die Bronzestatue des Apostelfürsten hin zum Grab des Fischers, das von dem majestätischen, kürzlich restaurierten Baldachin Berninis geschützt wird.
Das Petrusgrab birgt eine faszinierende archäologische Entdeckung, die zusammen mit anderen wissenschaftlichen Forschungen, die auf das Heilige Jahr 2025 durchgeführt wurden, präsentiert wird.
Eine Überraschung ist der besondere Bezug zur Stadt Augsburg im Zusammenhang mit der allerersten Öffnung der Heiligen Pforte in der Vatikanbasilika.
Ende offen
Die faszinierende Kulturgeschichte der gescheiterten Kunstwerke
Di.
15.07.25
18:30
Haus Sankt Ulrich
Akademisches Forum
Vortrag und multimediale Präsentation mit Thomas von Steinaecker im Haus Sankt Ulrich, Augsburg
Eine Veranstaltung in Kooperation mit auxlitera: https://auxlitera.de/
Werden Kunst und Leben jemals „fertig“?
Der Komponist Franz Schubert, der Architekt Gaudí, der Schriftsteller Franz Kafka, die Popband Beach Boys, der Regisseur Orson Welles: Sie alle gehören zum großen Klub jener Künstler, die paradoxerweise berühmt für etwas sind, was sie nicht erreicht habe, ja, woran sie fast zugrunde gegangen sind. Diese Liste der gescheiterten Kunstwerke der Kulturgeschichte ist lang und spektakulär. Und die Gründe für das Scheitern sind so unterschiedlich wie die einzelnen Projekte: Mal war es der Größenwahn des Künstlers, ein anderes Mal fehlte plötzlich das Geld, nicht selten kam ein früher Tod dazwischen. Hin und wieder verlor der Künstler einfach die Lust daran.
Der Schriftsteller Thomas von Steinaecker erzählt von den außergewöhnlichsten Geschichten hinter dem Scheitern und zeigt, wie einflussreich Ideen sein können, die nur in unserer Fantasie existieren – und wie es gerade manchmal das Scheitern ist, das zu einem späten Triumph führen kann. Denn sind es nicht gerade jene Geschichten mit offenem Ende, die weiter in unseren Köpfen arbeiten und uns nicht loslassen?
Programm
18.30 Uhr Begrüßung und Einführung
18.45 Uhr Die faszinierende Kulturgeschichte der gescheiterten Kunstwerke - Dr. Thomas von Steinaecker
ca. 20.10 Uhr Nachfragen und Diskussion
ca. 20.15 Uhr Ende der Veranstaltung
Moderation: Frederic-Joachim Kaminski
Eine Veranstaltung in Kooperation mit auxlitera: https://auxlitera.de/
Werden Kunst und Leben jemals „fertig“?
Der Komponist Franz Schubert, der Architekt Gaudí, der Schriftsteller Franz Kafka, die Popband Beach Boys, der Regisseur Orson Welles: Sie alle gehören zum großen Klub jener Künstler, die paradoxerweise berühmt für etwas sind, was sie nicht erreicht habe, ja, woran sie fast zugrunde gegangen sind. Diese Liste der gescheiterten Kunstwerke der Kulturgeschichte ist lang und spektakulär. Und die Gründe für das Scheitern sind so unterschiedlich wie die einzelnen Projekte: Mal war es der Größenwahn des Künstlers, ein anderes Mal fehlte plötzlich das Geld, nicht selten kam ein früher Tod dazwischen. Hin und wieder verlor der Künstler einfach die Lust daran.
Der Schriftsteller Thomas von Steinaecker erzählt von den außergewöhnlichsten Geschichten hinter dem Scheitern und zeigt, wie einflussreich Ideen sein können, die nur in unserer Fantasie existieren – und wie es gerade manchmal das Scheitern ist, das zu einem späten Triumph führen kann. Denn sind es nicht gerade jene Geschichten mit offenem Ende, die weiter in unseren Köpfen arbeiten und uns nicht loslassen?
Programm
18.30 Uhr Begrüßung und Einführung
18.45 Uhr Die faszinierende Kulturgeschichte der gescheiterten Kunstwerke - Dr. Thomas von Steinaecker
ca. 20.10 Uhr Nachfragen und Diskussion
ca. 20.15 Uhr Ende der Veranstaltung
Moderation: Frederic-Joachim Kaminski